Dirk Schumann
Kunsthistoriker und Bauarchäologe

 

 

 


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Tagung

Aspekte höfischer Kunst und Architektur in der Mark Brandenburg im 15. Jahrhundert
Tagung zur Geschichte, Kunst und Architektur

10. Dezember 2011

Veranstaltet von der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.
in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Als Burggraf Friedrich VI. von Nürnberg aus dem Hause Hohenzollern, der spätere Kurfürst Friedrich I., 1411 die Macht über die Mark Brandenburg übernahm, war kaum abzusehen, dass seine Dynastie über viele Jahrhunderte das Land regieren würde. Im ersten Jahrhundert ging es darum, die Herrschaft zu konsolidieren. Dazu gehörte der Ausbau von Residenzen ebenso wie die Stiftung von Klöstern und geistlichen Gemeinschaften wie dem Schwanenritterorden. In Tangermünde, aber auch in Brandenburg an der Havel und Berlin manifestierten sich diese Aktivitäten in großartigen Bauprojekten und hervorragenden Kunstwerken. Durch Forschungen in den letzten Jahren kann das Bild der Mark im 15. Jahrhundert als bisher verkannter Blütezeit des Landes präzisiert werden.

Konzeption und Organisation: Dirk Schumann und Peter Knüvener

Neuerscheinungen

Werk und Rezeption.
Architektur und ihre Ausstattung. Ernst Badstübner zum 80. Geburtstag
Studien zur Backsteinarchitektur [Bd. 10]

herausgegeben von Tobias Kunz und Dirk Schumann
ISBN 978-3-86732-114-3

Der vorliegende zehnte Band der »Studien zur Backsteinarchitektur« präsentiert vielfältige Ansätze und Sichtweisen zu wesentlichen Phänomenen von Architektur und Kunst. Dabei wird nicht nur ein Bogen vom Mittelalter bis hin zu denkmalpflegerischen Bemühungen der Gegenwart geschlagen, sondern es werden auch Fragen der Konstruktion, des Materials, der liturgischen Ausstattung in verschiedenen Zeiten und der Sicht auf die mittelalterliche Architektur und Ikonographie in der Neuzeit behandelt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Backsteinarchitektur in der Region der Mark Brandenburg, zugleich werden übergreifende topographische und zeitliche Ausblicke geboten. Sie vermitteln ein umfassendes Bild der Entstehung von Architektur und deren künstlerischer Ausstattung sowie ihrer Rezeption; zugleich widerspiegeln sie die vielfältigen Beschäftigungsfelder des Jubilars Ernst Badstübner.

Beitragende Annett Alvers | Rüdiger Becksmann | Helmut Börsch-Supan | Thomas Drachenberg | Carljürgen Gertler | Jörg Haspel | Albrecht Henkys | Grit Jacobs | Edmund Kizik | Peter Knüvener | Jutta Krauß | Burkhard Kunkel | Heinrich Magirius | Matthias Müller | Christian Nülken | Malgorzata Omilanowska | Jan Raue | Barbara Rimpel | Tilo Schöfbeck | Hans Georg Thümmel | Gerlinde Strohmaier Wiederanders | Dethard von Winterfeld

 

Brandenburgische Franziskanerklöster und norddeutsche Bettelordensbauten. Architektur – Kunst – Denkmalpflege
herausgegeben von Dirk Schumann

ISBN 978-3-86732-037-5

Der Bettelorden der Franziskaner, der sich im 13. Jahrhundert ähnlich wie der der Dominikaner in ganz Europa ausbreitete, hatte seine Niederlassungen innerhalb der Ordensprovinz Saxonia vor allem in den großen norddeutschen Handelsstädten. Häufiger als anderswo treten hier die Klosteranlagen in ihrer besonderen Ausprägung mit zwei Klausurhöfen auf. Aber auch im Binnenland spielten die Bettelorden eine wichtige Rolle bei der kulturellen Erschließung der neuen Länder, etwa im Falle der von den brandenburgischen Markgrafen gestifteten bzw. geförderten Klöstern in Berlin und Gransee, deren Bauten maßgeblich das architektonische Erscheinungsbild der Landesherrschaft prägten. Im Zentrum der Aufsätze stehen neben Gransee die märkischen Franziskanerklöster in Angermünde, Berlin, Brandenburg, Jüterbog und Kyritz sowie ihre ehemaligen Ausstattungen. Es werden jedoch auch Beispiele in Mecklenburg und Pommern sowie Parallelen aus dem dominikanischen Orden herangezogen. In den Beiträgen, die aus einer am 5. und 6. Oktober 2007 in Gransee durchge­führten Tagung hervorgingen, werden die neuesten Ergebnisse aus der Archäologie, der Geschichtswissenschaft und der bauhistorischen Forschung vorgestellt sowie der denkmalpflegerische Umgang mit der erhaltenen Substanz diskutiert.

Beitragende Ernst Badstübner | Wolfgang Blaschke | Sandra Bothe | Marcus Cante | Maria Deiters | Thomas Drachenberg | Holger Grönwald | Heinz-Dieter Heimann | Jochen Hochsieder | Jens Christian Holst | Peter Knüvener | Agnieszka Lindenhayn-Fiedorowicz | Joachim Müller | Detlef von Olk | Jan Raue | Manfred Richter | Tilo Schöfbeck | Dirk Schumann | Rainer Szczesiak | Matthias Untermann | Blandine Wittkopp


 

Dorfkirchen in der Niederlausitz.
Geschichte – Architektur – Denkmalpflege.
Kirchen im ländlichen Raum [Bd. 6]

herausgegeben von Annegret Gehrmann und Dirk Schumann

ISBN 978-3-86732-054-2

Der Tourismus entdeckt die Niederlausitz erst allmählich. Dabei hat diese Region mehr zu bieten als den Spreewald oder kreativ umgewandelte Tagebaugebiete – es handelt sich um eine der besterhaltenen Kirchenlandschaften des Landes Brandenburg. Hier stehen einige der ältesten steinernen ländlichen Kirchen, in denen sich zudem umfangreiche mittelalterliche und nachreformatorische Ausstattungen erhalten haben. Der Band versammelt neben kunst- und kirchengeschichtlichen Überblicksdarstellungen mehrere Beiträge zu bisher »ungehobenen« Schätzen solcher Ausstattungen sowie zu sakralen Fundstücken, die bei archäologischen Grabungen zutage traten. Dabei wird deutlich, dass die Architektur in vorreformatorischer wie auch in protestantischer Zeit letztlich nur die gestaltete Hülle für ein Ensemble aus Wandmalereien, Altarschreinen und -tafeln, Orgeln, Taufen und zahlreichen beweglichen Ausstattungsstücken ist.

Beitragende Markus Agthe | Ernst Badstübner | Albrecht Bönisch | Eberhard Bönisch | Karl-Heinz Blaschke | Hans Burger | Bernadett Freysold | Annegret Gehrmann | Bernd Janowski | Judith Kauffeld | Eberhard Kirsch | Peter Knüvener | Mathias Koch | Thomas Krause | Achim Munzinger | Dirk Schumann | Ulrich Waak | Werner Ziems

 

 

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